Das Stück

Der Text von Nelly Noack beschäftigt sich in verschlüsselten, oft mehrdeutigen Bildern mit den Gedanken einer jungen Frau, deren Leben durch die Begegnung mit einem Mann in vollkommen neue Bahnen gerät. Mirco Oswalds dazugehörige Komposition beschreibt er selbst als: „Dumpf, klamm, manchmal beißend scharf… alles, nur nicht brav.“


Mit „Gretchen, Track 1“ haben sich die Künstler zur Aufgabe gemacht, die Fausthandlung zu reflektieren, um der komplexen Wirklichkeit einer der prominentesten Frauenfiguren der Literatur auf die Spur zu kommen. Kraft musikalischer, interpretatorischer, darstellerischer und sprachlicher Kreativität wird dabei immer wieder um Jetztzeit gerungen. Kunst zielt sowohl auf die Unsicherheitszonen als auch auf Veränderung und damit auf Offenheit für Unbekanntes im Spannungsfeld zwischen Akteuren und Zuhörern. „Gretchen, Track 1“ ist von dem Wunsch getragen, sich der Perspektive dieser Frau ohne Ausflüchte zu nähern. Es stellt Gretchens vergessene Fragen.

Mitwirkende

Text: Nelly Noack
Komposition: Mirco Oswald
Regie: Nelly Noack / Miriam Grimm

Schauspiel: Miriam Grimm
Vibraphon & Marimbaphon: Yannis Haug
Blockflöten: Muriel Müth
Violoncello: Nelly Noack
Sopran: Bernadette Pack

Lichttechnik: Fabian Pack

Szenen-Übersicht

VORSPIEL
KERKER I
KERKER II
KERKER III
ZWISCHENSPIEL
EINLEITUNG

- PAUSE -

VOR DEM TOR
KÖRPER I
GRETCHEN AM SPINNRAD, ALLEIN
KÖRPER II
EIN GARTENHÄUSCHEN
KAMMER
NACHSPIEL
KÖRPER III

"Die eigenwillige Collage aus Wort und Musik, aus Goethes Gretchen und eigener Lebens- und Leseerfahrung macht mich neugierig auf Ihre weiteren Projekte."

Aus dem Publikum