Das Konzertprogramm

Eröffnet wird das Konzert mit der Konzertouvertüre »Die Hebriden« op. 26 von Felix Mendelssohn-Bartholdy in einem Arrangement für Streichquartett und sechs Blechbläser von Florian Lepold.  Felix Mendelssohn-Bartholdy soll die ersten zehn Takte komponiert haben, als er am 7. August 1829 in der Fingalshöhle (Inselgruppe Hebriden) stand. Die verschiedenen Fassungen der Ouvertüre trugen die Titel »Die Inseln des Fingal« oder »Die einsame Insel«. Ist es der weit schweifende Blick übers Meer oder das Halbdunkel einer felsigen Höhle, die den Komponisten inspiriert haben? Mit einer Zusammenstellung von Bildern geht das Ensemble dieser Frage nach, und ermöglicht den Zuhörern einen Ausflug in eine beeindruckende Insel-Landschaft.
Auch das Streichquartett in F-Dur op. 96 von Antonín Dvořák ist unter dem Eindruck einer besonderen Landschaft entstanden. Der Komponist war auf Reisen am Turkey River in Amerika. Voller Inspiration komponierte er 1893 in nur zwei Wochen ein Werk, das heute als das »Amerikanische« bezeichnet wird.
Im zweiten Teil des Konzertes erklingt das Märchenspiel »Hänsel und Gretel« von Engelbert Humperdinck. Der Weg bis zum Lebkuchenhaus, die Gefangenschaft bei der bösen Hexe und schließlich die glückliche Befreiung aus der Gefahr – die ganze Geschichte – wird in achtzehn Bildern musiziert und erzählt. Insbesondere die kleinen Konzertbesucher sind herzlich eingeladen, im Anschluss an das Konzert ins Häuschen zu spickeln und in der Pause mit bunten Farben die Märchenbilder festzuhalten.

Mitwirkende

Violine: Tobias Hohl
Violine: Sarah Melzer
Viola: Veronika Grosse-Holz
Violoncello: Nelly Noack

Flügelhorn: Fabian Lauscher
Piccolo Trompete: Fabian Lauscher
Trompete: Anja Zorn, Valentin Unger
Horn: Florian Lepold
Posaune: Michael Henn
Tuba: Johannes Ackermann

Arrangement: Florian Lepold
Erzählerin: Nelly Noack